gesammelte Werke

                                      

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Bilder die ich noch auf einem alten Film gefunden habe vom Sommer 2003.

    

 

                                               

Am 30.12.2005 wurde unser Sam an beidseitiger immer wiederkehrender Otitis operiert. Bei der Voruntersuchung ist festgestellt worden, das sich tumorartige Wucherungen in seinem Ohr entwickelt haben, die bereits seine Trommelfelle zerstört hatten. Es wurden bei der OP die Gehörgänge verkürzt, damit die Belüftung des Innenohres besser funktioniert und es wurden die Tumore mit einem Laser eingeschmolzen. Als wir Sam abends abholten habe ich zuerst gedacht, er wäre unter eine Nähmaschine geraten, seine kahlrassierten Ohren waren mit unzähligen kleinen Stichen übersät. Von Freitagabend bis Montag mußte er

 Kopfverband und Plastiktrichter tragen. Intensive Betreuung mit stündlicher Versorgung aus der Plastikspritze war angesagt. Da er sich nicht putzen konnte, wollte er auch nichts fressen, geschweige denn trinken.

Am Montag, bei der ersten Nachuntersuchung und Reinigung der Ohren, durfte dann der Kopfverband ab und nur der Trichter mußte bleiben.

 Die meiste Zeit hat er geschlafen, immer in meiner Nähe. Mitte der Woche fing es dann fürchterlich an zu jucken und da wurde unser Durchhaltevermögen stark auf die Probe gestellt. Abends in meiner Gegenwart gab es dann ein paar Stunden ohne Kragen. Hals kraulen, Ohren saubermachen und wieder eincremen. Sam ist wirklich ein sehr geduldiger Patient.

 

Genau eine Woche nach der OP, bei der dritten Nachuntersuchung durfte dann endlich der Trichter ab und langsam kehrten alle seine Lebensgeister wieder. Endlich konnte er sich den fürchterlichen Operationsgeruch selber abputzen und ohne Behinderung fressen, Türen öffnen und sogar wieder mit Fellmäusen spielen.

Am Donnerstag den 14.01.2006 wurden dann endlich, allerdings nochmal unter kleiner Narkose, die zahllosen Fäden gezogen. Nach dem Fäden ziehen, konnte man dann auch erkennen, das der vertikale Teil der Gehörgänge nicht mehr da war, sondern lediglich der hoizontale Teil geblieben ist. Langsam aber sicher wachsen auch die kahlen Stellen an seinem Kopf wieder mit Fell zu. Nach all den Strapazen der OP und den zahlreichen Tierarztbesuchen ist Sam anhänglicher und schmusiger als vorher.

Ich möchte an dieser Stelle nochmal meinen Dank für spontane Unterstützung an B.Friedich (Monpti), das tolle TA Team der Tierklinik Schrader und die geduldige Unterstützung meines Mannes aussprechen. Erst die Operation von Tilla mit dem großen Bauschnitt  und dann Sam`s OP. Mein Bedarf an Operationen und damit verbundener Intensivpflege ist vorerst mehr als gedeckt.  

                            

So hübsch war unser Sam im Sommer nach seiner OP.

Neujahr 2007, so klasse hat unser Sam sich wieder erholt, nachdem man ihm im Spätsommer 2006 das ganze Innenohr, wegen seines immer wiederkehrenden Tumors, entfernt hat. Er tobt mit dem Jungvolk rum, als wenn er auch erst 1 Jahr alt wäre.

Nachdem uns letzte Woche der Dielenkratzbaum, der als Aufstieg auf den hohen Kleiderschrank diente, zusammen gebrochen ist, mußte so schnell wie möglich Ersatz her. Der alte Kratzbaum war einfach nicht für die Gewichts- und Temperamentsklasse unserer Fellnasen geeignet.

An der Stelle, wo der Kratzbaum stehen muß, befindet sich gleichzeitig der Schornstein, der nicht angebohrt werden darf und die Wohnzimmertür, durch die man noch durchgehen möchte. Also mußte mein geplagter Mann wieder Material besorgen und seine zahlreichen Maschinen in Aktion versetzen. Herausgekommen ist ein genialer Treppenaufstieg, der sowohl für Kleine ( ich trau mich nicht Katzen ) und Schwere Jungs (Hallo hier kommen 10 kg Kater) geeignet ist.

 

                    

Mein geliebter Gatte, der ein begnadeter Heimwerker ist und zu seinem Leidwesen ja auch wirklich für alles und jedes, geeignetes Werkzeug parat hat, mußte wieder mit mir in den Baumarkt. Kaum war klein Lilly im Hause, mußte eine neue Möglichkeit geschaffen werden, ohne Verkehrsstau auf den großen Schrank rauf und runter zu kommen. Die eine Seite des Schrankes sieht man auf den Fotos oben,  so sieht jetzt die andere Seite aus.  Kaum waren wir fertig, wurde die neue Möglichkeit gleich für ein kleines Nickerchen genutzt.

 

  

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